Herzliche Grüße aus Andelfingen

Der Kirchengemeinderat

Ihre Ansprechpartner im KGR sind:

Karl Lutz, 2. Vorsitzender

Brigitte Goldammer,

Lothar Schaut,

Dietmar Wiest.

Pfarrkirche St. Cyriakus

Pfarrkirche St. Cyriakus

Die Pfarrkirche in Andelfingen wird erstmals im Jahr 1230 erwähnt. Sie ist dem Heiligen St. Cyriakus geweiht, was relativ selten ist und erstmals im Jahr 1377 genannt wird.
Die St. Cyriakuskirche zeichnet sich durch einen gotischen Baustil aus. Sie wurde wohl im Jahr 1489 wesentlich umgebaut und in der Barockzeit nochmals umgestaltet. Den Innnenraum zieren Fresken und Rocaillestuck, unter anderem das Wappen des benachbarten Klosters Heiligkreutal.
Bei der Kirchenrenovation 1876/79 wurde an der Wand über dem Hochaltar ein Wandgemälde, den Kirchenpatron Cyriakus darstellend, angebracht. Aufgrund der verschiedenen nachfolgenden Stilepochen erfuhr die Pfarrkirche jedoch zahlreiche kleinere und größere Veränderungen. In deren Verlauf fand der hl. Cyriakus als Kirchenheiliger im Eingangsbereich einen neuen Platz.
Eine umfangreiche und umfassende Renovation des Deckengebälks, des Innenraumes und der Außenfassade des gesamten Kirchengebäudes wurde erst in diesem Jahr 2017 abgeschlossen.
Die St. Cyriakuskirche erscheint somit nun in neuem Glanz.

 

Kapelle "Unsere liebe Frau"

Die Andelfinger Liebfrauenkapelle auf dem Friedhof, am Regionalradweg Alb-Donau gelegen, wurde Berichten zufolge im Jahr 1497 neu errichtet.

Nach außen hin ganz schlicht, birgt sie im Innern zahlreiche Schätze. Drei Altäre und die Kanzel stammen aus der Zeit des frühen Barocks (1657/69). Bemerkenswert sind auch der illusionistisch gemalte, barocke Hauptaltar, dessen zentrales Kreuzigungsgemälde von elf Kreuzwegstationen gerahmt wird, sowie verschiedene Bilder und Skulpturen im Innenraum der Kapelle. Nach einer grundlegenden Renovation mit Abschluss im Jahr 2007 sind vor allem die farbig gefasste barocke Holzdecke und die Fußbodenfliesen aus dem 19. Jahrhundert zu bestaunen.



Das Pfarrhaus in Andelfingen - Neues Leben nach Sanierung

Nach 20 Jahren Leerstand kehrt wieder Leben ein in das denkmalgeschützte alte Pfarrhaus direkt neben der Kirche. Nach einer grundlegenden Sanierung kann das Gebäude künftig wieder von der Kirchengemeinde genutzt werden.

Bisher gehörten Kirche und Pfarrscheune der Kirchengemeinde, das dazwischenliegende Pfarrhaus jedoch war Eigentum des Landes Baden-Württemberg. Nach vielen Verhandlungen wurde das Pfarrhaus jetzt der Kirchengemeinde übereignet und für die Renovation ein Zuschuss gewährt. Für insgesamt 800.000 Euro wurde das Haus grundlegend saniert. Auch die Haustechnik und die Sanitärausstattung wurden komplett erneuert. Der große, aufteilbare Saal im Erdgeschoss wird von derLandjugend und vom Kirchengemeinderat genutzt, ist aber auch für Veranstaltungen und Treffen gedacht. Die Wohnung in der oberen Etage werden Diakon Klaus-Jürgen Kauß und seine Frau beziehen.