Gebet in der Corona-Zeit

Gott, die Not ist groß. Unsere Pläne zerbrechen. Nichts ist mehr wie es war.

Zu dir beten wir. Nur du kannst uns helfen. Wir schaffen es nicht alleine.

Wir beten für die Kranken und bitten um Trost und Heilung.

Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.

Tröste alle, die trauern.

Den Ärzten und Forschern schenke Weisheit und Energie,

den Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft Besonnenheit.

Wir beten für alle, die in Panik sind und von der Angst überwältigt.

Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden erleiden oder befürchten.

Sei mit allen, die sich in Quarantäne befinden, sich einsam und verlassen

fühlen, niemanden umarmen können. Berühre sanft ihre Herzen.

Segne, die sich der Menschen in ihrer Not annehmen.

Steh allen bei, die in der Pflege und im Gesundheitswesen arbeiten.

Und ja, wir beten dass die Epedemie vergeht

und normales Leben wieder möglich ist.

Mach uns dankbar für jeden Tag, den wir gesund sind.

Dankbar für so vieles, was uns nur in der Krise bewusst wird.

Dass im Leben vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.

Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.

Dass wir eines Tages sterben werden und nicht alles in unserer Hand liegt.

Du allein bist ewig. Du bist da.

Bleibe bei uns und bei allen Denen Kindern in Zeit und Ewigkeit.

Amen.

von Hermann Brodmann nach einem Gebet von Johannes Hartl

 

Meine Reise

Mein Leben ist eine Reise.

Jeden Tag aufs Neue.

Breche ich auf.

Ich komme vorbei,

an Altem und Neuem

Bekanntem und Unbekanntem.

Ich erkenne und verkenne.

Lerne und vergesse.

Verstehe. Manches. Längst nicht alles.

Stetig auf dem Weg.

Trotz Stolpern und Straucheln.

Schwer ist es so manchen Tag.

Und doch der nächste Schritt,

wissend, vertrauend.

Auf Dich.

Nie allein auf meiner Reise.

Begleitet. Behütet. Beschützt.

In dem sicheren Glauben. An Dich.